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Marion Schrod-Heine, Senior Partnership und Event Managerin, F.A.Z. Institut

Senior Partnership und Event Managerin

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Auf den Punkt: Klaus Gorny

3. Sept.
2 Min. Lesezeit

Für ihn ist Kommunikation längst mehr als Textarbeit. Klaus Gorny verantwortet als Head of Communications DACH und EU Affairs die Kommunikation von Uber und navigiert täglich zwischen Innovation und einer Regulierung, die der Realität hinterherhinkt. Sieben Fragen zu Haltung und Entscheidungen.


Welches Gespräch führt die Branche nicht, obwohl es längst überfällig ist?

Klaus Gorny: Die Rolle von Kommunikatoren in einer sich rapide verändernden (Kommunikations-)Welt. Ich sehe mein Team und mich mittlerweile viel weniger als Funktion, die Texte erarbeitet oder revidiert, sondern als strategisch beratend, die der Geschäftsführung bei wichtigen Fragestellungen zur Seite steht (und manchmal auch die unbequemen Fragen stellt).


Was haben Sie lange für wahr gehalten – und irgendwann einfach losgelassen?

Klaus Gorny: Dass man die Ergebnisse von Kommunikation nicht messen kann.


Umdenken ist das Wort der Stunde. Wie geht das eigentlich wirklich?

Klaus Gorny: Ich glaube, das ist ein Prozess, wie das Denken an sich. Für mich zum Beispiel, wenn es darum geht, den richtigen Kommunikationsmix zu definieren und die Theorie konsequent umzusetzen. Welche Stakeholder sind heutzutage wirklich wichtig? Welche Plattformen und Formate haben durch LLMs an Bedeutung gewonnen, um Menschen mit unseren Botschaften zu erreichen?


Uber steht im Spannungsfeld zwischen Innovation und Regulierung. Wo wünschen Sie sich mehr Offenheit für Neues in Deutschland?

Klaus Gorny: Ich finde, es klafft noch immer eine Lücke zwischen dem Land, das wir gerne sein möchten und dem, das wir sind. Beispielsweise stehen wir in Deutschland kurz davor, autonome Fahrten testweise auf unserer App anzubieten. Das stößt auf viel Interesse und Begeisterung. Gleichzeitig gibt es an anderer Stelle in unserer Branche bürokratische Regeln aus den 80er-Jahren, an die wir uns halten müssen, und die heute so gar keinen Sinn mehr ergeben.


Welche Gewohnheit hat Ihre Karriere stärker geprägt als jedes Fachbuch?

Klaus Gorny: Das regelmäßige Hören der Deutschlandfunk-Presseschau.


Was lernen Sie gerade und warum das?

Klaus Gorny: Ich versuche gerade, meine Spanischkenntnisse zu verbessern, um beim Freizeitleben in Spanien einen etwas souveränen Eindruck zu vermitteln.


Wenn Sie nicht Kommunikatorin wären, was dann?

Klaus Gorny: Vermutlich Diplomat. Mich hat der diplomatische Dienst immer gereizt und ich war für den Concours zugelassen, da befand ich mich jedoch bereits in einem spannenden Kommunikationsjob in Singapur und habe mich fürs Bleiben entschieden.





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